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Gute Ideen aus Firmen

Hier entsteht nach und nach eine Sammlung guter Beispiele aus Firmen in verschiedenen Städten und Gemeinden. Dabei geht es immer darum, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam an der nachhaltigen Unternehmensentwicklung arbeiten und Maßnahmen für mehr Klimaresilienz umsetzen.

 

Die ersten drei Partner sind am Start:

Spaleck GmbH & Co. KG

Der erste Unternehmen, das am liebsten sofort in das Projekt "Faktor Grün" einsteigen möchte, ist die Firma SPALECK mit Sitz in Bocholt. Für das erklärte Ziel des Unternehmens, bis 2030 CO2-neutral zu produzieren, braucht es das Engagement der gesamten Belegschaft.

Auch in Bezug auf die Förderung biologischer Vielfalt, hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zusammen mit Partnern engagiert. So fand bereits vor einigen Jahren zusammen mit den Azubis eine größere Pflanzaktion statt, um das Straßenbegleitgrün auf 800 qm in einen Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten zu verwandeln.

In der direkten Nachbarschaft wurde zudem eine 5,5 ha große Fläche gepachtet, um diese gemeinsam mit anderen Unternehmen und Partnern zu einem Paradies für Insekten, Vögel und Co. zu machen. Unter der Überschrift "Naturwiese 55" findet hier eine Umwandlung von Acker in artenreiches Grünland statt.

Und noch relativ jung ist die Kooperation des Unternehmens mit dem NABU Kreisverband Borken. Als erste konkrete Maßnahme entstand daraus eine Pflanzaktion, bei der im Mai 2021 rund 20 Teilnehmende eine Fassade des Unternehmens mit wildem Wein und Clematis begrünten. Diese Maßnahme soll einerseits das Mikroklima verbessern und andererseits einen weiteren Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten.

 

LEAR Corporation GmbH

Als weiteres Unternehmen, das sich an "Faktor Grün“ beteiligen möchte, ist die Firma Lear Corporation mit ihrer Filiale in Remscheid interessiert.
Eine 50-prozentige Reduktion der CO2-Emmissionen und Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bis 2030 hat sich die Firma auf die Fahnen geschrieben. Da passt ein Projekt zu Klimaresilienz hervorragend.

Weitere Synergien entstehen dadurch, dass effektive Energienutzung in den Bereichen Beleuchtung, Heizung, Klima- und Lüftungsanlagen schon seit über 20 Jahren zur Firmenphilosophie gehören. Auch mehrere Ladestationen für E-Fahrzeuge, gespeist durch eine eigene Fotovoltaikanlage, können seit kurzem auf dem Firmengelände genutzt werden.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ hat die LEAR Corporation als Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Großhülsberg nachhaltig" eine Streuobstwiese auf ihrem Gelände angelegt. In direkter Nachbarschaft wurde zusätzlich ein überdachter Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter*innen des Unternehmens geschaffen. Dieser wird regelmäßig vom Personal für gemeinsame Aktivitäten oder einfach zum Entspannen genutzt.

2020 ist die LEAR Corporation GmbH dem UN Global Compact beigetreten, um das Engagement für die Unterstützung von Menschenrechten, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung sowie der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung unter Beweis zu stellen.

 

Nachhaltigkeit im Vertriebszentrum West

Nachhaltigkeit ist im Vertriebszentrum West der Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co. KG schon lange ein Thema und wird mit einer Vielzahl von Maßnahmen gelebt:

Im Vertriebszentrum West werden regelmäßig Gesundheitstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Täglich stehen in unserem hausinternen Betriebsrestaurant gesunde Speisen auf dem Menüplan. An mehreren Stellen im Haus sind Wasserspender aufgestellt, die direkt an die Wasserleitungen angeschlossen sind. Hier dürfen sich die Kolleginnen und Kollegen kostenlos mit Trinkwasser versorgen. Zusätzlich wird einmal die Woche kostenfrei Obst angeboten.

Darüber hinaus werden bei unseren Außenflächen seit einigen Jahren keine Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt und Teile der Dachterrasse an unserem Betriebsrestaurant sind begrünt. Weiter wurden Wildblumenwiesen sowie Beete mit heimischen Pflanzen angelegt. Zuletzt haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen eines Teambuildings eine ungenutzte Grünfläche mit Hochbeeten und Beerensträuchern angelegt, unterstützt wurden sie dabei vom Ernährungsrat der Stadt Köln. Diese Beete werden in Zukunft von einer Kindergruppe des SKM Köln-Poll bearbeitet.
Eine konsequente Mülltrennung findet schon lange statt. Mitarbeiter bringen zudem Verbesserungsvorschläge im Bereich Nachhaltigkeit ein. So wurden alte Mobiltelefone gesammelt, aus denen wertvolle Rohstoffe entnommen werden können. Computerkabel werden nicht vernichtet, sondern ebenfalls zur Wiederverwertung gesammelt.

Die Beleuchtung wird nach und nach auf LED umgestellt.

Aufgrund der zunehmenden Elektromobilität sind im Sommer auf unserem Parkplatz mehrere E-Ladesäulen installiert worden.
In unserem Unternehmen ist seit vielen Jahren die Abteilung „Nachhaltigkeitsmanagement“ etabliert. Sie nimmt Steuerungs- und Beratungsfunktionen bei Umwelt-, Abfall-, Gefahrstoff- und gefahrgutrechtlichen Aufgaben wahr. Dies gilt für alle Standorte der OTLG wie auch für die von uns belieferten Partner in Deutschland. Im Fokus der Aktivitäten steht, die Umwelt wie auch die begrenzten Ressourcen unter Berücksichtigung gesetzlicher Anforderungen nachhaltig zu schonen.
Weitere Ideen sollen in Zukunft mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinschaftlich ausgearbeitet werden.

Die Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co. KG (OTLG) mit Sitz in Baunatal ist ein Unternehmen im Volkswagen Konzern und versorgt 2.900 Servicepartner der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat und Škoda in Deutschland und Dänemark mit Original Teilen, Zubehör und Servicedienstleistungen. Damit ist die OTLG das logistische After-Sales-Rückgrat des Volkswagen Konzerns in Deutschland und sorgt als Vollsortimenter dafür, dass Millionen Kunden mit ihren Fahrzeugen mobil bleiben. An sieben Standorten in Norderstedt, Köln, Ludwigsburg, München, Dieburg, Ludwigsfelde und Baunatal beschäftigt die OTLG mehr als 2.700 Mitarbeiter.

 

Weitere Unternehmensbeispiele finden Sie auch auf der Projektseite von "Grün statt Grau - Gewerbegebiete im Wandel"

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